Willkommen auf der offiziellen Website der "Historischen Kommission zu Gotha" 

Liebe Freunde der Stadt Gotha und ihrer Umgebung  

Im Januar startete die offizielle Seite welche sich mit der Geschichte der Stadt und seiner Umgebung beschäftigt. Hier werden neue interessante Forschungsergebnisse zur Stadtgeschichte erstmals präsentiert. Zudem werden hier die neuesten Publikationen meines Verlages vorgestellt.

Sämtliche Forschungsergebnisse, welche auf dieser Seite präsentiert werden, sind nicht in der Literatur  nachzulesen, da es sich um wissenschaftliche Arbeiten handelt, welche bis dato noch unbekannt bzw. wenig erforscht waren. Deshalb liegt das alleinige Nutzungsrecht der Ergebnisse bei meiner Person. Die Ergebnisse sind per ISSN Nummer und auch in wissenschaftlichen Publikationen meines Verlages "Coronaretro" gesetzlich geschützt.

Es wird auch einen geschützten Anmeldebereich geben in Form eines Diskussionsforums.

Mit besten Grüßen

CORONARETRO - Jens Geutebrück


Etwas über mich selbst: 

Forschungsschwerpunkte meiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Sepulkralkultur des ehemaligen Herzogtums Gotha und dessen Geschichte, die Geschichte der griechischen Mythologie, die Wissenschaftsgeschichte, Theorie und Didaktik der Zeit des Rokoko.

Ich habe bisher acht Bücher über Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Gotha veröffentlicht. 

Forschungsarbeit Sepulkralkultur Ich bin seit mehreren Jahren auf der Suche nach Grabsteinen welche ursprünglich auf dem 1904 - 1909 eingeebneten "alten Gottesacker" zu Gotha standen. Erst dieses Jahr konnte ich mehrere Erfolge verzeichnen. Ich fand in Süd-Österreich den seit einem Jahrhundert verschollenen Grabstein des Gothaer Bürgermeisters Thomas Bachofen von Echt und in Breslau das Epitaph aus dem "Scheliha-Erbbegräbnis" welches 1903 vom alten Gottesacker Gotha dorthin kam. Zudem wurden noch die Rokokograbsteine von Maria Sabine Gerbett, Johann Reinhardt und Sidonia Reinhardt von mir aufgefunden. Zudem noch mehrere Fragmente sepulkraler Steinmetzarbeiten zu Gotha. Im Jahre 2011 fand ich den Sockel der "Goldenen Diana" welcher seit 70 Jahren verschollen war.

Genealogische Herkunft Ich stamme aus der alten Familie Geutebrück und bin dadurch ein direkter Nachfahre der Familien Bachofen von Echt, Jacobs, Heydenreich, Purgold, Mattenberg, Volck, Hunnius, Ludwig und Cranach.

Anempfehlen für jeden Interessierten an der Geschichte Gotha`s möchte ich meine Facebookgruppe "Gotha - Die historische Kommission" in welcher ich um die 4000 Artikel zur Geschichte der 'Stadt präsentiere.

Über diesen Link ist die Gruppe erreichbar:  www.facebook.com/groups/862619993756966/

Neuigkeiten werden, bevor sie in die eigentlichen Kategorien eingefügt werden vorerst hier präsentiert.

Die Zugänge von neu erworbenen historischen Photomaterial möchten wir jedoch niemanden vorenthalten und somit gibt es hier auf der Startseite ab und zu kleine Einblicke der Zuführungen in unserem Archiv. 

CYPRIANUS PERPETUUM

Cyprian zu lesen, zu transkribieren, zu übersetzen selbst und zu verstehen. Eine Wonne. Eine Flut Lutherischer Ehrlichkeit.

Cyprian hat es verdient das sämtliche seiner theologischen Schriften aus dem lateinischen übertragen und neu aufgelegt werden. Ein Sturkopf war er. Ein Mutiger, der selbst der Herzogin harte Worte entgegenschleuderte.
Ein großer Geist, ein feiner Mensch, welcher so edel gewesen und so fest im Glauben stand, das er in das große "Bachoffiorum" aufgenommen wurde, als er ging.

Man kann sich Cyprian mit seinem weichen Gesicht und seiner Lockenpracht kaum energisch glaubend und predigend vorstellen. Ein Mann der lange bis zu seiner ersten Ehe bei seiner Mutter lebte. Dann starb ihm sehr früh und jung seine erste Frau, die hochbegabte Dichterin Juliane Magdalena Cyprian, welche eine geborene Jäger war.
Auch seine zweite Frau starb vor ihm. Während die erste in der väterlichen Gruft beigesetzt wurde, kam die zweyte mit ihm ins "Bachoffiorum", da sie selbst eine geborene Bachoff war.

Lieblich, treu und gleichzeitig hart predigend muss man sich Cyprian vorstellen.
Oben steht er auf der Kanzel zu St. Augustin und beginnt seine Predigt mit den einzigen Worten der Bibel, mit denen man sich vorstellen kann, das er eine Predigt eröffnet.
Mit den Worten aus Jesaja 6. Vers 3.: "Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr Zebaoth, der allmächtige Gott. Alle Lande sind seiner Ehre voll."

Mit dieser Einleitung begann er sicherlich einige Male, um klar zustellen was Fakt ist, wenn er predigt.

Einige mögen ihn verbohrt gesehen haben. Er war treu, hart im Glauben und von rein gar nichts seiner Meinung abzubringen.

Cyprian ist heute sehr in Vergessenheit geraten. Gerade in dieser bösen, gottlosen Zeit, käme ein Cyprian recht.

Hochedler Herr Cyprian. Mit einer Schrift aus Deiner Hand, welche ich neu publizieren werde, wird Dein Name wieder im Gothaischen zu vernehmen sein.
D. CYPRIANUS SAPIENTES

 

Nach jahrelangem Suchen und Forschen bis ins Unendliche, ist es mir nun endlich doch gelungen die verschollene Grabinschrift des großen Johann Friedrich Bachofen von Echt (1643 - 1726) aufzutun.

In den Aufzeichnungen des großen Ernst Salomon Cyprian befand sich eine Abschrift seines Epitaphes. So groß wie Johann Friedrich Bachoff im Leben und durch seine Leistungen war, so bescheiden seine Grabinschrift.
Er war zur damaligen Zeit der Prominenteste Begrabene auf dem alten Gottesacker zu Gotha.
Viel musste nicht auf dem Steine stehen, denn seine Leistungen sind noch heute bekannt.
Diese Gedichtzeilen zur "Grablege Bachoff" auf dem alten Gottesacker zu Gotha, lassen erahnen wie prachtvoll und großartig das Begräbnis bestanden hat.
"Schaut in die theure Grufft, wo "Die von Bachoff" steht, Diß ist die Sacristey, die sich die Tugend bauet, Ein Sitz der Ewigkeit, der niemahls untergeht, Worzu Mnemosyne die Steine selber hauet, Ihr unvergleichlicher und rühmenswürdiger Lauff, Den sich die Nachwelt hat zur Vorschrifft ausgesetzet, Baut Ihr ein Monument, das ewig dauret, auf, Und das der Zeiten Rost so leichte nicht verletzet. Schweigt! und erstaunet nicht vor dieser Grabes Pracht, Das hier die Tugend selbst mit ihren Bildern zieret, Sie hat die Statuen nich sonder Vorbedacht Um dieses edle Grab und Bogen aufgeführet. Die Tugenden, die man in Ihrem Leben fand, Die müssen, ists nicht wahr? auch mit zum Sarge gehen, Drum sitzt die Gottesfurcht Ihr zu der rechten Hand, Da man die Klugheit sieht zur lincken stehen. Eusebie hält ihr den Trauer=Baldachin, Der hohen Seelen auch im Sarge noch gehöret, Die Mildigkeit wil sich um ihre Füsse ziehn, Als die Sie sonderlich bey Lebens=Zeit verehret."
Es war die älteste Gruft des Gottesackers. Ursprünglich die Begräbnishalle, welche die Gebeine Myconiens beschützt hatte, wurde die Halle mehr und mehr , spätestens seit 1595, zur Grablege der Familie Bachofen und der Angehörigen. Von den Ausmaßen der Gruft, kann man sich heute keine Vorstellung mehr machen. Die Gruft zog sich von der oberen Ostecke bis an die Nordmauer hin, über Eck. Die großen Epitaphe und Steine, besonders die prachtvollen des Ministers Freyherrn von Bachofen und seiner Gattin, nahmen sehr viel Platz in Anspruch. Die Gruft bestand nur bis in die späten 1840er Jahre und wurde im Zuge einer Erweiterung fortgerissen. Mitte des 18. Jahrhunderts stellte Cyprian, welcher auch dort mit seiner Gattin bestattet war, eine größere Summer zur Erhaltung der Gruft zur Verfügung. Aber es sollte anders kommen. Die prachtvollste und älteste Gruft fiel den vielen Neuerungen, welche die Revolution der 1840er Jahre brachte zum Opfer. Dann bis in die 1870er Jahre, wurden fast alle weiteren Gruftgebäude niedergerissen und nur einige Epitaphe blieben an der kahlen Mauer stehen. Der Gottesacker musste einer schnelllebigeren und moderneren Zeit weichen.

Originalinschrift des Steines "Meusman" vom alten Gottesacker zu Gotha aufgefunden.

 

Die Inschrift dieses Steines welcher der Tochter des Ratsherrn Meusman im Jahre 1567 gesetzt wurde, war bekannt. Allerdings nicht in dieser Form. Alle bisher bekannten Abschriften beziehen sich auf die Transkription des Johann Christian Bachov aus dem Jahre 1725.
Diese nun vorliegende Transkription stammt aus dem Jahre 1689 und gibt die nicht geschönte Originalinschrift wieder.
Bisher glaubte man durch die Abschrift aus 1725 den Original-Wortlaut und vor allen die Schreibart, gesichert zu haben. Aber mir war schon immer klar, das ein Stein aus 1567 nicht in derartiger orthographischer Art beschriftet sein konnte.
Hier erstmals die ursprüngliche Version:

 


DINSTAG. NACH. SA
MARCVS. VERSC-
HIT. MARGARETA
MEVSMAN. VND
SI. WAR. DAS. ERS.
TE. NACH. DER. BE
LEGERVNG. HIE
RAVSEN. BEGRABEN
IR. ALTER. 20. IAHR
DER. GOT. GNAT.


Als Vergleich, die nicht korrekte Version aus 1725 auf dem Bilde neben der ursprünglichen Fassung.

Erstmals geklärte Herkunft einer bisher unbekannten mysteriösen Grabsäule.

 

Unter den Arkaden des Schloss Friedenstein liegt eine Grabsäule, deren Identifikation durch die größtenteils zerstörte Inschrift nicht mehr möglich war.
Seit einer halben Stunde ist nun durch Forschungen meinserseits absolut sicher für wen die Säule gesetzt wurde und woher sie stammt.
Die Säule stand seit dem Jahre 1796 auf dem alten Gottesacker zu Gotha und wurde gesetzt für den Gothaer Rathsherrn Johann Justinus Helm (1737 - 1796)
Als eines der wenigen Grabdenkmäler vom alten Gottesacker nimmt es eine besondere Stelle ein. Denn aus dieser Zeitepoche gibt es keinerlei erhaltene Grabdenkmäler zu Gotha.

Etwas zur fragmentierten Inschrift:

 


"Denkmahl
Herrn Johann Justinus
Helm
E.E. Raths ..... ....
.... .... ...... .....
geb. zu Eisenach d. 24ten April 1737
Verehelicht... mit ...... Maria
He... ........ .......... Jahr.
Er .... ....... ........ Maria.
verstarb ..... ...... Krankheit
d. ................1796
................
....“

 

Erstmals ist es nun möglich die Inschrift des Epitaphes für ANNA SOPHIA CYPRIAN geb: Bachoff von Echt (1706-1745) zeigen zu können.
Das Epitaph stand bis 1848 in der Bachoff`schen Gruft zu Gotha auf dem alten Gottesacker. Nach Zerstörung der Gruft im Jahre 1848 verschwand das Epitaph. Nun tauchte eine genaue Abschrift auf.
Anna Sophia Cyprian war die zweite Eheliebste des Consistorialrathes Ernst Salomon Cyprian.
Sie ward gebohren als Tochter des Bürgermeisters Georg Heinrich Bachoff und der Susanne Marie Bachoff geb: Jacobs.

 

7. Juni 2017
Dieses, eines der ersten Einwohnerverzeichnisse der Stadt Gotha aus dem Jahre 1833, hielt heute Einzug in mein Archiv.

Dieses Büchlein ist so selten, das es mit Geld nicht zu bezahlen ist. Ich kenne, ausser mir, keinen der es besitzt.

Und trotz des schlechten Zustandes ist es komplett.

Letzthin erhielt ich für mein Archiv, dieses Album von Curt Hess, des Chefs der damaligen Kontokurrent-Buchhaltung Gotha aus dem Jahre 1954. Unter Privataufnahmen, auch herrliche Photos welche Alt-Gotha zeigen .

 14.08.2017 MAGDALENA CATHARINA HEYDENREICH (+1704), DIE LETZTE BESTATTETE AUF DEM ALTEN KIRCHHOF VON ST. MARGARETHEN ZU GOTHA.

Heinrich Rudolph Heydenreich, der Verfasser der "Gothaischen Annales" (1721), war in erster Ehe mit Magdalena Catharina Heydenreich, geb: Richter, Tochter des Daniel Richter, Fürstl. Hessen-Darmstadtischer Geheimer Rath, verehelicht.
Dies alles war bekannt bisher, auch das seine Frau im Jahre 1704 verstarb. Die ersten Rätsel gaben ein nicht vorhandener Grabstein auf dem alten Gottesacker, im Erbbegräbnis der Familie, auf.
Ab gestern ist erst bekannt, durch Forschung meinerseits, das Frau Magdalena Catharina Heydenreich ein schlimmes Ende nahm, welches nie aufgeklärt wurde. Sie wurde am 7. Oktober 1704 im Keller des Hauses todt aufgefunden. Die Leiche der Frau HEYDENREICH war vom 7. bis 11. Okt über der Erde, dann wurde sie wegen des ungeklärten Todesfalls "inzwischen" auf dem Kirchhof von St. Margarethen beerdigt.
Nun werden einige sagen, das der Kirchhof um St. Margarethen bereits 1542 geschlossen wurde. Das stimmt nur zum Teil. Der Kirchhof wurde für Beerdigungen geschlossen, aber er bestand noch bis zum Jahre 1802. Auf Plänen des 18. Jahrhunderts kann man noch die genaue Lage der Kirchhofsmauer erkennen. Da Magdalena Catharina Heydenreich ursprünglich nicht aus Gotha stammt und der Tod nicht aufgeklärt werden konnte, wurde sie zwischenzeitlich, bis zur Klärung des Falles, auf dem Kirchhofe zu St. Margarethen noch im Jahre 1704 beigesetzet.
Dadurch ist Frage geklärt, warum sie keinen Grabstein auf dem Gottesacker hatte. Sie blieb entweder auf dem Kirchhofe bestattet, oder wurde, was wahrscheinlicher ist, in der Erbbegräbnis der Väterlichen Familie nach Hessen überführt. 

21. März 2017 Das "Dormitorium Berletiorum" ist gefunden!!!!

 

In Zusammenarbeit mit dem Forscherfreund Jürgen Neumann!!!
Es ist selbstverständlich klar, das die Lage des alten Begräbnisplatzes vorerst geheim bleibt. Bis zur Sicherung und Restauration der Sepulcralien. Das Begräbnis sieht auf den ersten Blick ziemlich zerstört aus. Aber!!! Es sind alle Teile des sehr umfangreichen und herrlichen "Dormitoriums" erhalten und eine Restauration in den Urzustand ist ohne weiteres möglich. Die Teile liegen in einem Kreis von ca. 10 Metern verstreut, sind aber vollständig.

 

20.02.2017 EPITAPH DES JACOB FRIEDRICH BACHOFEN VON ECHT IDENTIFIZIERT

Heute war es mir möglich dieses Grabsteinfragment anhand des Wappens und den letzten beiden Inschriftreihen zu identifizieren.

Das Wappen auf der rechten Seite bedeutet das die Mutter des Verstorbenen eine geborene Heydenreich gewesen sein muss. Da die Urtexte der Steine der Mühlpfort/Heydenreich-Gruft vom alten Gottesacker komplett im Jahre 1725 abgeschrieben wurden, war es möglich anhand der letzten beiden erhaltenen Zeilen den Stein zu identifizieren.
Es ist der Stein für Jacob Friedrich Bachofen von Echt welcher im Jahre 1703 mit 17 Jahren verstarb. Seine Mutter war Elisabeth Sophie Heydenreich und sein Vater Michael Christoph Bachofen von Echt welcher gleichzeitig auch mein Vorfahre (9xUrgroßvater) ist. Der Verstorbene ist also ein 8xUronkel von mir. 

12.02.2017 Auch als Eingang in mein Archiv zu verzeichnen sind ab heute 6 Ausgaben der thüringer Heimatschrift " MONATSHEFTE FÜR WANDERFROHE NACHBARN".






12.02.2017 Heute bekam ich einen gesamten Jahrgang dieser wunderschönen und sehr informativen "WALTERSHÄUSER HEIMATBLÄTTER" für mein Archiv.





04. Januar 2017 Heute ging mein Bildband mit historischen Photografien "Brotterode" in den Druck. Das Buch ist nun ab Ende Januar erhältlich. Der Verkaufspreis wird 39,90 Euro betragen und es kann jetzt schon vorbestellt werden. Die Auflage des Buches beträgt 50 Exemplare. Seitenzahl 144. Querformat A4.



Mittlerweile stecke ich in der Endstufe für mein zweites "Friedrichroda - Buch". Momentan arbeite ich noch am Kapitel über die Stereoskopischen Aufnahmen um Friedrichroda.

Das Buch erscheint Ende Januar 2017.


22. Dezember 2016 Heute ist es mir gelungen einen weiteren Stein des Gothaer Hof-Bildhauers Johann Christoph Eichler wiederzufinden. Der Stein stammt aus 1757 und ist in relativ gutem Zustand. Es ist somit der vierte noch existente Stein des Bildhauers. 





30. November 2016  Der Probedruck der Leichenpredigt für meine UrururururururGroßmutter MARIA ELISABETHA JACOBS, geb: Volck.

Eine Initiative für die Unterstützung der Familienforschung Geutebrück und der Ahnen. 
Da diese Leichenpredigten teilweise nur noch einmal im Original existieren, werde ich nun zur Sicherung dieser wertvollen Archivalien mehrere Neudrucke anfertigen lassen.
Die Exemplare sind zum ersten für die noch heute lebenden Nachkommen der Verstorbenen bestimmt, werden aber auch als Gabe an die Forschungsbibliothek Gotha und das Staatsarchiv Gotha von mir angefertigt.

 29. September 2016 Nach genauer Recherche ist mir nun klar, wessen Nachlass ich da ersteigert habe. Margarethe Burchardt war die Enkeltochter des Geheimen Kanzleirathes Burchardt, welcher die Burchardtsruhe zu Friedrichroda gestiftet hat und nachdem der Weg benannt ist. Der Photografische Nachlass von Margarethe Burchardt mit viel Material "Friedrichroda" ist nun seit 50 Jahren endlich wieder augetaucht und gesichert. Sie starb bereits in den sechziger Jahren. Nun fand man diesen Photo-Nachlass auf einem Dachboden, ohne zu wissen wer sie eigentlich war.

2. September 2016  Dieses Album, welches ich heute bekam, enthält ca. 200 Fotos vom Truppenübungsplatz zu OHRDRUF aus den Jahren 1935 - 1941.

 

Die Fotos sind sämtlich bisher unveröffentlichte Privataufnahmen von sehr guter Qualität, welche das Leben und den Tages, sowie Nachtablauf des Truppenlagers in einmaliger Weise dokumentieren.
Dieses Material wird teilweise in meinen Bildband über den "Truppenübungsplatz Ohrdruf " einfließen und somit erstmals eine Veröffentlichung erfahren.

 Das "Photographische Archiv" beinhaltet zur Zeit ca. 1,5 Millionen historische Photografien. Zu den jüngsten Neuerwerbungen zählen z. B. :

* Serie von 21 Cdv - Photographien des Gothaer Lichtbildners August Linde aus den Jahren 1867 - 1870. Hier darunter sind einige der Photografien zu sehen.



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